EuropaHORN am Morgen · Archiv

EuropaHORN am Morgen – Samstag, 7. November 2026

Diese Ausgabe wurde am Samstag, 7. November 2026 versendet und enthält 55 Meldungen. Die aktuellen Meldungen stehen auf EuropaHORN am Morgen; der Newsletter lässt sich dort abonnieren – samstags kostenlos, sonst im Abo.

Polen

1. Polens Bonität unter Druck: Ratingagentur wertet Ausblick auf negativ ab

Die Ratingagentur S&P hat am Freitag den Ausblick für Polens Rating von stabil auf negativ gesenkt. Die Bonitätsnote in Fremdwährung bleibt bei A-. Zugleich wurde die Note in Landeswährung von A auf A- herabgestuft.

2. Misstrauensvotum gescheitert: Innenminister Kierwiński bleibt im Amt

Der Sejm hat am Freitagnachmittag einen Misstrauensantrag der Opposition gegen Innenminister Marcin Kierwiński abgelehnt. Die Opposition warf ihm unter anderem vor, Polizisten bei einer Aktion vor dem Verfassungsgericht eingesetzt zu haben.

3. CBOS-Umfrage: Nur 0,4 Punkte trennen PiS noch von der Konfederacja

Die Zustimmung zur PiS sinkt, während die der Konfederacja wächst. In der jüngsten CBOS-Umfrage liegt der Abstand zwischen beiden Parteien nur noch bei 0,4 Prozentpunkten.

4. Notenbank rechnet für 2027 mit deutlich höherer Teuerung von 4,2 Prozent

Die November-Projektion der Notenbank NBP hebt die Inflationsprognose spürbar an. Für 2027 erwartet sie im Schnitt 4,2 Prozent, getrieben von teurerer Energie und Lebensmitteln. Zum Zielwert kehrt die Teuerung erst 2028 zurück, während das Wirtschaftswachstum an Schwung verliert.

5. Reife erst mit etwa 32: Neurobiologin über Wendepunkte im Leben des Gehirns

Die Neurobiologin Dorota Nieoczym, Professorin an der UMCS, sagt, das Gehirn entwickle sich nicht gleichmäßig mit dem Alter, sondern in Sprüngen. Volle Reife erreiche es erst um das 32. Lebensjahr, im Lebenslauf gebe es vier Wendepunkte. Gegen das Altern des Gehirns helfen ihr zufolge die einfachsten Methoden am besten.

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Ungarn

1. Banken ziehen wegen gesetzlich verankertem Zinsdeckel vor das Verfassungsgericht

Die Großbank OTP und weitere Geldhäuser wenden sich an das Verfassungsgericht. Sie richten sich gegen den Zinsstopp, den die Regierung Orbán eingeführt und die Tisza-Regierung nun gesetzlich festgeschrieben hat. Nach Ansicht der Banken greift die Regelung in private Verträge ein.

2. Medienaufsicht nimmt Marktmacht im ganzen Land unter die Lupe

Die Medienbehörde will den gesamten ungarischen Medienmarkt untersuchen, darunter die Stiftung KESMA sowie die Unternehmen 4iG und Indamedia. Geklärt werden soll, ob einzelne Akteure eine Marktstellung haben, die sie „gegebenenfalls auch missbrauchen“. Das sagte Behördenpräsident Gábor Polyák.

3. Tisza-Abgeordnete bleiben Sondersitzung zu den Agentenakten fern

Die Abgeordneten der Tisza werden an der Sitzung des Nationalsicherheitsausschusses zu den Agentenakten nicht teilnehmen. Parteichef Péter Magyar bezeichnete die Zusammenkunft als „Possenreißerei“.

4. Gehaltsreform im Gesundheitswesen: Pfleger am Krankenbett sollen am stärksten profitieren

Die Gehaltstabelle für Fachkräfte im Gesundheitswesen soll deutlich umgebaut werden. Im Schnitt ist ein Plus von 15 Prozent vorgesehen, manche Beschäftigte erhalten nur 7,5 Prozent, andere bis zu 33 Prozent. Besonders mittel qualifizierte Pfleger in der Dauerbetreuung am Krankenbett dürften mehr bekommen; verkündet werden soll das bei den Lohnverhandlungen am Freitag.

5. Theaterwelt trauert um Regisseur László Gali

Der Theaterregisseur László Gali ist gestorben. Er war Träger des Jászai-Mari-Preises und inszenierte im Laufe seiner Laufbahn fast hundert Stücke.

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Österreich

1. Landeshauptleute drängen den Bund zu mehr Tempo bei der Reformpartnerschaft

Zum Abschluss ihrer zweitägigen Tagung in Mellau im Bregenzerwald verlangten die Landeshauptleute vom Bund, die Reformpartnerschaft zügiger voranzutreiben. Aus Sicht der Länder ist die Finanzierung weiterhin offen, zudem liegen in mehreren Bereichen noch keine Gesetzesentwürfe vor. Bei der Reform des Wehrdiensts und der Streichung der Flugabgabe forderten alle neun Länderchefs einstimmig eine schnelle Umsetzung.

2. Ardo-Aus: Tiefkühlgemüse gesichert, bei Spinat droht ein Engpass

Nach dem Aus für Ardo ist heimisches Tiefkühlgemüse weitgehend gesichert. In der „ZiB 2“ legte Lorenz Mayr dar, weshalb österreichischer Spinat dennoch über längere Zeit in den Geschäften fehlen dürfte.

3. Bawag nimmt im Ringen um die irische PTSB eine wichtige Hürde

Die Europäische Zentralbank hat dem Kauf der irischen Bank PTSB durch die Bawag zugestimmt. Für die Bawag ist das ein wichtiger Schritt im turbulenten Übernahmekampf um das staatliche Institut aus Irland.

4. Wanderndes Kunstwerk von 2009 sorgt erneut für Empörung bei der FPÖ

Ein feministisches Kunstwerk reist seit 2009 durch Österreich und löst zuverlässig Empörung aus. Nun hat es den niederösterreichischen FPÖ-Chef Udo Landbauer getroffen.

5. Nach sieben Jahren am Ende: Pilz-Portal ZackZack geht in Konkurs

Das Internetportal ZackZack, einst von Peter Pilz ins Leben gerufen, hat nach siebenjährigem Bestehen den Konkurs beantragt. Ausschlaggebend sind Klagen ranghoher Polizeibeamter wegen der Berichterstattung. Ihre Forderungen belaufen sich zusammengerechnet auf maximal 4,3 Millionen Euro.

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Schweiz

1. Bildungsaustausch: Parlamentskommission will 193 Millionen Franken für Erasmus zahlen

Eine Mehrheit der Nationalratskommission APK-N spricht sich für einen Schweizer Beitrag von 193 Millionen Franken im kommenden Jahr aus. Das Geld ist für den Bildungsaustausch Erasmus vorgesehen und gehört zum EU-Vertragspaket.

2. Streit um Redezeit: SVP-Fraktionschef Aeschi bricht Schulpodium in Luzern ab

SVP-Fraktionschef Thomas Aeschi hat eine Podiumsdiskussion zur EU an der Kanti Reussbühl in Luzern verlassen. Er warf der Moderatorin vor, ihm zu wenig Redezeit eingeräumt zu haben. Andere Teilnehmer widersprechen dieser Darstellung; Aeschi war der einzige EU-Gegner auf dem Podium.

3. Französisch in der Deutschschweiz: Zürich und Waadt setzen auf mehr Schüleraustausch

Zwei Bildungsdirektoren wollen den Austausch zwischen Zürich und der Waadt ausbauen. Hintergrund ist, dass der Französischunterricht in der Deutschschweiz unter Druck steht.

4. Aargauer Klosterkirche als letzte Ruhestätte: Die Habsburger und Muri

Seit den 1970er-Jahren werden zahlreiche Nachkommen der Kaiserdynastie Habsburg im aargauischen Kloster Muri bestattet. Die Verbindung blieb trotz Verbannung und Staatsauflösung bestehen. Zwei Nachfahren erzählen von der Familiengeschichte.

5. Fünf Jahrzehnte Fastfood: Die erste Schweizer McDonald's-Filiale und ihr Nachhall

1976 eröffnete in der Schweiz die erste McDonald's-Filiale. Heute weckt der «Mäc» vor allem Erinnerungen an farbige Rutschen, weite Autofahrten und ausgedehnte Partynächte.

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Italien

1. Anac-Posten: Meloni lässt Lega-Mann Altieri fallen, um Patt und Wählerquittung zu vermeiden

Der Lega-Politiker Altieri verzichtet auf den Chefposten der Behörde Anac und erklärt, er habe seine Rolle in der Partei aufgegeben. Ministerpräsidentin Meloni hatte zuvor mit Salvini gesprochen und betont, die Koalition entscheide selbst. Am Ende gab die Sorge den Ausschlag, die Personalie könnte bei Wahlen auf die Regierung zurückfallen und eine Blockade auslösen.

2. Haushaltsstreit: Banken und Baubranche wehren sich gegen gestreckte Superbonus-Gutschriften

Banken, Bauunternehmer und Fachleute verlangen, dass die geplante Regelung aus dem Haushalt verschwindet. Sie sieht vor, aufgelaufene Steuergutschriften von mehr als 20 Milliarden Euro über zehn Jahre zu verteilen, um die Staatsverschuldung zu mindern. Vizeminister Leo zeigt sich gesprächsbereit, falls andere Mittel gefunden werden. Meloni berät sich dazu mit Giorgetti.

3. Westjordanland: Opposition drängt Rom auf Freilassung von sechs festgesetzten Italienern

Im Westjordanland sind sechs Italiener festgesetzt worden. Die Opposition protestiert und verlangt ihre sofortige Freilassung. Außenminister Tajani bestätigt, man verfolge den Fall und die Betroffenen hätten nichts getan. Am Samstag soll das Ausweisungsverfahren beginnen.

4. Polizisten demonstrieren: Im Haushalt fehlt das Geld für ihre eigene Rentenregelung

Polizisten sind auf die Straße gegangen, weil der Haushaltsentwurf keine Mittel für die eigene Pensionsregelung vorsieht. Innenminister Piantedosi hatte sich dazu verpflichtet. Die Beamten fühlen sich von der Regierung getäuscht und sagen, sie sorgten für Sicherheit, doch die Versprechen blieben unerfüllt.

5. Potenza sperrt Musmeci-Brücke für Autos: Europaweite Ausschreibung soll Bauwerk retten

In Potenza darf die Musmeci-Brücke wegen ihres schlechten Zustands nicht mehr von Autos befahren werden. Das Bauwerk gilt als Kleinod des 20. Jahrhunderts. Für seine Rettung ist eine europäische Ausschreibung vorgesehen.

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Niederlande

1. Höhere Bußgelder: Regierung geht gegen Arbeitsrechtsverstöße vor

Die Regierung will die Bußgelder für Verstöße gegen Arbeitsgesetze auf einen Schlag um gut zwanzig Prozent anheben. Betroffen sind Verstöße bei Mindestlohn, Arbeitszeiten und Arbeitsbedingungen. Zudem plant das Kabinett, eine Hintertür zu schließen, über die Kräfte von außerhalb der EU in den Niederlanden entsandt werden.

2. Vor der Rode-Lijn-Demonstration: Regierung bleibt bei ihrem Kurs gegenüber Israel

Das Kabinett Jetten beschließt keine zusätzlichen Maßnahmen gegen Israel. Premier Jetten und Außenminister Berendsen äußern Sorge um die Lage der Palästinenser und verweisen darauf, dass die Niederlande den Druck auf Israel auf vielen Wegen erhöhen, um eine weitere Eskalation zu verhindern. Wirksamer Druck gelinge besser in einer breiten europäischen Front mit anderen internationalen Partnern, sagte Jetten auf seiner wöchentlichen Pressekonferenz.

3. Terrorismusbekämpfer warnt: KI beschleunigt staatliche Cyberangriffe auf die Niederlande

Die Nationale Koordinationsstelle für Terrorismusbekämpfung und Sicherheit (NCTV) stellt erstmals fest, dass Staaten wie Russland und China künstliche Intelligenz bei Cyberangriffen auf niederländische Behörden und Unternehmen einsetzen. Die Behörde warnt, die Entwicklung der KI verlaufe so rasant, dass sie das Vorstellungsvermögen herausfordere.

4. Festnahme am Gate: Falsche Bombendrohung gegen Prag-Flug auf Schiphol

Auf dem Flughafen Schiphol ist ein Mann wegen einer falschen Bombendrohung zu einem Flug nach Prag festgenommen worden. Europa wird seit Wochen von Dutzenden Bombendrohungen an Bord von Flugzeugen erschüttert. Der Flughafen Prag meldet Drohungen bei mindestens acht Flügen.

5. Jubiläum der Synagoge: Museum Amersfoort erwägt abgesagte Ausstellung doch noch

Nach heftiger Kritik prüft das Museum Amersfoort, ob die abgesagte Ausstellung über 300 Jahre jüdisches Leben in der Stadt doch stattfinden kann. Anlass ist das Eingreifen von Bürgermeister Lucas Bolsius. Im kommenden Jahr besteht die Synagoge an der Drieringensteeg seit 300 Jahren. Die Ausstellung sollte gemeinsam mit der Jüdischen Gemeinde entstehen.

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Frankreich

1. Lagarde als Hoffnungsträgerin? Rechte und Mitte rätseln nach Rücktritt von der EZB-Spitze

Der vorzeitige Rücktritt der EZB-Präsidentin Christine Lagarde nährt Spekulationen über eine Bewerbung um das Präsidentenamt 2027. Das Mitte-rechts-Lager sucht einen Kandidaten, der Jean-Luc Mélenchon und Marine Le Pen überholen kann. Öffentlich fallen die Äußerungen über Lagarde vorsichtig lobend aus, hinter den Kulissen herrscht Skepsis.

2. Streit um Meinungsfreiheit im Wahlkampf: Bardella greift Mélenchons Partei wegen CNews an

Der RN-Chef Jordan Bardella wirft La France insoumise eine „tentation totalitaire“ vor, weil sie den Sender CNews schließen wolle. Zugleich kritisiert er Bally Bagayoko, der gefordert hatte, dem Rassemblement national im Präsidentschaftswahlkampf das Wort zu verbieten, sobald dessen Vertreter rassistische Äußerungen machten.

3. Mindestlohn vor der Erhöhung zum Jahreswechsel: Gewerkschaften verlangen mehr als den Automatismus

Der monatliche Mindestlohn liegt derzeit bei 1.477,93 Euro und steigt zum 1. Januar 2027 automatisch. Die Gewerkschaften fordern nach der Mobilisierung gegen die hohen Lebenshaltungskosten einen spürbaren zusätzlichen „coup de pouce“. Im Gespräch sind unter anderem eine Marke von 1.500 Euro, zehn Prozent mehr oder 100 Euro obendrauf.

4. Schwerer Busunglück bei Lent im Département Ain: Ein Mädchen und ein junger Erwachsener sterben

Bei einem Busunfall am Freitagmorgen im Raum Lent bei Bourg-en-Bresse sind zwei Menschen ums Leben gekommen, darunter ein siebenjähriges Mädchen. Das zweite Opfer war 18 Jahre alt. Rund fünfzehn Menschen wurden verletzt. Der Fahrer wurde in Polizeigewahrsam genommen.

5. Literaturbetrieb in der Kritik: Über 200 Schriftstellerinnen richten Appell gegen Preisvergabe

Mehr als 200 Autorinnen haben sich in einem Gastbeitrag gegen Sexismus bei den großen französischen Literaturpreisen gewandt. Der Titel des Textes lautet sinngemäß, das alte System patriarchaler Seilschaften funktioniere weiterhin uneingeschränkt.

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Tschechien

1. Rožnov: Chiphersteller onsemi streicht Ausbau für zwei Milliarden Dollar

Der US-Halbleiterhersteller onsemi hat die Pläne zur Erweiterung seines Werks in Rožnov im Umfang von zwei Milliarden Dollar (rund 43,5 Milliarden Kronen) aufgegeben. Als Grund nannte die Firma am Freitag die Entwicklung auf dem Markt. Industrieminister Karel Havlíček (ANO) betonte, Produktion und Investitionen des Unternehmens in Tschechien gingen weiter.

2. Mehr Steuerabzug für junge Hypothekenzahler: Regierung plant Aufschlag von 50.000 Kronen

Finanzministerin Alena Schillerová und Premier Andrej Babiš (beide ANO) wollen den Steuervorteil für Hypothekenzahler bis 36 Jahre ausweiten. Junge Schuldner sollen ihre Bemessungsgrundlage jährlich um bis zu weitere 50.000 Kronen mindern können. Bisher liegt die Grenze bei 150.000 Kronen.

3. Koalitionseinigung in Budweis: Chovanec soll Bürgermeister werden

Tomáš Chovanec von der Bewegung HOPB/STAN soll Primator von České Budějovice werden. Den Posten des ersten Stellvertreters erhält ein Kandidat der ANO, deren Spitzenmann Viktor Lavička war; es bleibt bei vier Stellvertretern. Verhandelt wurde mit ANO, Piraten und Společně pro Budějovice, während der Wahlsieger Naše Česko und die ODS in die Opposition gehen. Die Stadt war die letzte Regionalhauptstadt ohne Koalitionseinigung.

4. Grundwasserentgelt: Koalition will Sätze ab April anheben

Die Regierungskoalition will die Sätze für die Entnahme von Grundwasser ab April erhöhen; Haushalte könnten dadurch jährlich um mehrere hundert Kronen stärker belastet werden. Ausgenommen sein sollen Besitzer eigener Brunnen und Gemeinden unter 200 Einwohnern. Der Vorschlag wird vor der dritten Lesung als Anhang an das Gesetz zur Pflanzengesundheit eingebracht. Die Opposition kritisiert die geänderte Verteilung der Erlöse, das Landwirtschaftsministerium plant bereits zwei Milliarden Kronen ein.

5. Brünner Festival: Bamberger Symphoniker spielen unter Hrůša vor vollem Haus

Die Bamberger Symphoniker sind nach zwei Jahren wieder im ausverkauften Janáček-Theater in Brünn aufgetreten. Am Dirigentenpult stand Jakub Hrůša. Beim Festival Janáček Brno erklangen Werke von Leoš Janáček, Antonín Dvořák und Anton Bruckner. Am Samstag folgt ein weiterer Auftritt.

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Belgien

1. Haushaltskrise: König schickt De Wever mit zehn Tagen Frist zurück an den Verhandlungstisch

König Filip hat das Rücktrittsgesuch der Regierung von Premier Bart De Wever (N-VA) abgelehnt. Er erwartet binnen zehn Tagen einen neuen Zwischenstand zu den Haushaltsverhandlungen. Nach Einschätzung des Königs sind alle Parteien zu Zugeständnissen für einen Mehrjahreshaushalt bereit. Ab Montag führt De Wever neue Gespräche; offen ist, ob er Vooruit und MR einander näherbringen kann.

2. Brüssel: Anklagekammer lässt mutmaßlichen Frauenmörder wegen Verfahrensproblem frei

Die Anklagekammer in Brüssel hat am Freitag die Freilassung eines Mannes angeordnet, der wegen eines Frauenmords beschuldigt wird. Anlass war ein Verfahrensproblem.

3. Skeyes: Zwei Vereinbarungen zwischen Leitung und Gewerkschaften nach Fluglotsen-Protest

Die Leitung der Flugsicherung Skeyes und die Gewerkschaften haben zwei Sozialabkommen abgeschlossen. Das erste regelt den Übergang zum digitalen Kontrollturm, der langfristig die physischen Türme ersetzen soll.

4. Duchâtelet will über teure Behandlungen am Lebensende nachdenken – scharfe Kritik aus der Politik

Der Unternehmer Roland Duchâtelet hat in einer Talkshow angeregt, über kostspielige Behandlungen älterer Menschen am Lebensende nachzudenken. Dort sei aus seiner Sicht viel Geld zu holen, das dem Haushalt zugutekäme. Der Vorschlag stößt auf heftigen Widerspruch. CD&V-Chef Sammy Mahdi fragte: "Wie gestört kann man sein, solche Aussagen zu machen?"

5. Clavis-Gründer Philippe Werck stirbt mit 73 Jahren

Philippe Werck, Gründer des Kinderbuchverlags Clavis in Hasselt, ist im Alter von 73 Jahren gestorben. Im vergangenen Jahr hatte er gegen eine Krebserkrankung gekämpft.

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Dänemark

1. Neue Bombendrohungen gegen Flugzeuge: Polizei im Einsatz am Flughafen Kopenhagen

Am Flughafen Kopenhagen rückte die Polizei aus, weil erneut Flugzeuge in Europa bedroht wurden. Schon in den vergangenen sieben Tagen hatte es eine ganze Reihe von Bombendrohungen gegen Maschinen auf dem Kontinent gegeben.

2. Klimaschutz im Stadtbild: Kopenhagens Stadtparlament streicht Werbung für Flüge, Kreuzfahrten und Verbrenner

Eine Mehrheit der Borgerrepræsentation hat beschlossen, Werbung für Flugreisen, Kreuzfahrten sowie Benzin- und Hybridautos zu streichen. Betroffen sind Bushaltestellen und die Metro. Damit sollen der CO2-Ausstoß und die Luftverschmutzung sinken.

3. Sønderborg: Bürgermeister Lauritzen wegen Verkehrsdelikts angeklagt

Gegen den Bürgermeister von Sønderborg, Erik Lauritzen von den Sozialdemokraten, ist Anklage wegen eines Verstoßes gegen das Straßenverkehrsgesetz erhoben worden. Er selbst spricht von einem „dummen Fehler“.

4. Skærbæk Plantage: Gericht in Viborg weist Ansprüche des Sohnes zurück

Das Gericht in Viborg hat entschieden, dass der vermögende Christian Kjær 2005 kein bindendes Versprechen abgegeben hat, die wertvolle Skærbæk Plantage seinem Sohn zu überlassen. Damit setzt sich Susan Astani-Kjær in dem Erbstreit durch.

5. Aarhus Airport: Heartland erwirbt Gebäude und Flächen, nicht den Betrieb

Das Unternehmen Heartland, hinter dem der Eigner von Bestseller steht, kauft Gebäude und Grundstücke von Aarhus Airport. Den Betrieb des Flughafens übernimmt es mit dem Kauf nicht.

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Luxemburg

1. Bommeleeër-Berufung: Verteidigung greift die Zeugen der Anklage an

Im Berufungsverfahren Bommeleeër-bis haben die Verteidiger in ihren Plädoyers zum Gegenangriff angesetzt. Sie ziehen die Glaubwürdigkeit der Belastungszeugen in Zweifel.

2. Radioantennen von Beidweiler gesprengt: Zahlreiche Schaulustige und etwas Wehmut

Eine Spezialfirma hat die Radioantennen von Beidweiler gesprengt, Hunderte Schaulustige sahen zu. Nach nur zehn Sekunden lagen die Masten am Boden. Manche Anwohner reagierten mit Wehmut.

3. Grippeimpfung: Apotheken in Luxemburg warten auf Nachschub

Bei den Grippeimpfstoffen gibt es in den Apotheken einen Engpass. Alain de Bourcy, Präsident der Luxemburger Apotheken, kündigt neue Lieferungen für die Zeit vor oder während des Wochenendes an.

4. Bommeleeër-bis: Verteidiger bestreiten am vierten Berufungstag Verurteilung wegen Falschaussage

Im Berufungsverfahren zum Bommeleeër-bis haben die Verteidiger am vierten Verhandlungstag ihre Argumente vorgetragen. Sie legten dar, warum ihre Mandanten nicht wegen Falschaussage verurteilt werden könnten.

5. Beidler: Nach 54 Jahren sind die Sendeantennen Geschichte

In Beidler sind die Sendeantennen nach 54 Jahren gesprengt worden. Trotz einer leichten Verspätung verlief alles nach Plan. Auf dem Gelände soll künftig Platz für Solarenergie entstehen.

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